Alles Karo?! Das Comeback eines Klassikers

karomuster

Auch 2018 bleiben wir in Sache Mode (klein-)kariert

Egal ob groß oder klein, schwarz-weiß oder in Kombination mit einer Statementfarbe, lässig, elegant oder punkig – Karomuster sind auch 2018 überall vertreten!
Der Klassiker findet seit jeher Beachtung in der Fashionszene und feiert dieses Jahr sein ganz großes Comeback. Von Glencheck über Hahnentritt bis hin zu schottischem Tartan ist dieses Muster auf Mänteln, Hemden, Hosen und Accessoires nicht wegzudenken. Durch die vielfältige Variation, findet jeder sein passendes It-Piece zum Trend der Saison.

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Musterlehre:

• Das traditionelle Tartan-Muster aus der schottischen Hochlandkultur ist vielen am bekanntesten. Jeder Clan hat sein eigenes, ineinander übergehendes und sich überlagerndes, Karomuster aus zwei oder mehr Farben. Ab 1815 wurden diese Variationen registriert und können heute im Scottish Register of Tartans offiziell eingetragen werden. Kombiniert mit erdigen Tönen liegt man bei diesem Klassiker nie falsch.

• Das klassisch simple Vichy-Karo, bei dem sich gleich breite Streifen im immer selben Abstand kreuzen, wird auch Gingham genannt.

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Der simple Klassiker rockig im Boyfriend-Stil getragen – da bekommt das aussortierte Hemd des Freundes ein zweites Leben

• Das nach der spanischen Tänzerin Josefa de la Oliva benannte Pepita-Karo (Pepita ist die Verniedlichungsform von Pepa, was wiederum die Verniedlichungsform von Jesof(in)a ist), besteht aus kleinen schwarz-weißen Karos in diagonaler Verbindung. Ebendiese Diagonale unterscheidet das Pepita-Karo vom Hahnentrittmuster.

• Das Besondere des Hahnentrittmusters ist die rechtwinklige Verbindung der Karofelder durch kleine senkrechte und waagerechte Verlängerungen der Quadrate.

Mehr Musterlehre lest ihr in meinem kompletten Beitrag in Stadtglanz Y. Schaut euch unbedingt mal die erste Ausgabe des Magazins an!

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Hahnentritt, Pepitamuster und Prince-of-Wales-Karo – mehrere Karomuster in einem Outfit zu vereinen, kann schnell unruhig wirken. Um nicht als Pendant der Picknickdecke umher zu wandeln, eignen sich vor allem feine Designs zum Karomix oder komplett karierten Look. Der sprichwörtliche rote Faden zieht sich hier tatsächlich im Stil des Prince-of-Wales durch die verschiedenen Webmuster und sorgt für ein stimmiges Gesamtbild.

Die ganz Mutigen wagen sich an den all-over Look oder bringen ihre karierten Textilien gezielt im Mustermix zum Ausdruck. Die goldene Regel lautet dabei: Weniger ist mehr! Farben, mehrere Mustervariationen und Schmuck sollten dezent eingesetzt werden, um das Outfit zu vollenden.

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Hier sind karierter Oversize-Mantel und gepunktete Accessoires durch Bordeaux und Schwarz zu einem Look verbunden. Der verspielte und zugleich elegante Stil entschärft die Kontraste der verschiedenen Muster.

Allgemein sind Karomuster ziemlich pflegeleicht und lassen sich sowohl mit schlichten Kleidungsstücken als auch weiteren Trends, wie Metallic-Looks oder Oversize-Schnitten, kombinieren. Dem Anlass entsprechend zusammengestellt, liegt man mit diesem Muster im Outfit nie falsch. Auch farblich sind kaum Grenzen gesetzt, wie die Designer der Fashion Weeks beispielsweise anhand kräftiger, dunkler oder auch leichter, pastellfarbener Karos zeigten.
Im Frühjahr und kommenden Sommer, können wir uns sicherlich auf frische Farbvariationen des Muster-Klassikers freuen!

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[Werbung, da Marken genannt]

Mantel: Pimkie
Hemd: Pimkie
Blazer: H&M
Mütze: Pimkie
Tasche: Zara
Pumps: Zara
Strümpfe: Pimkie
schwarze Boots: Pimkie
blaue und schwarze Jeans: Pimkie

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